Hier ist Baustelle. Das Betreten ist aber nicht verboten;-)

Nachtod-Kontakte

Als Nachtod-Kontakte definiere ich Wahrnehmungen, die der "gefühlten Gegenwart" eines Verstorbenen (in welcher Form auch immer) zugerechnet werden. Dabei kann es sich auch um sog. "Zeichen" handeln.

Aber: Handelt es sich wirklich um den Kontakt mit der "Seele" oder der "Energie" eines Verstorbenen, oder handelt es sich um "Einbildung" und Sinnestäuschung? Diese Frage bleibt natürlich im Raum stehen. Weder das eine noch das andere lässt sich beweisen. Ich möchte das Phänomen hier betrachten und aus der Sicht des Wahrnehmenden beschreiben. 

Welche Formen der Nachtod-Kontakte gibt es?

Es kann sich um visuelle, akustische, olfaktorische (riechen), mentale, oder auch körperliche Wahrnehmungen handeln, wie das Spüren einer Berührung oder von Wärme oder Kälte. Manchmal wird auch von sog. möglichen "Zeichen" gesprochen, die möglicherweise vom Verstorbenen gesendet werden.

Visuelle Kontakte

Der Verstorbene steht plötzlich vor einem, man sieht ihn (mehr oder weniger klar und wirklich). 

Akustische Kontakte

Man vernimmt die Stimme oder man vernimmt Geräusche, die auf die Gegenwart des Verstorbenen hinweisen. Z.B. hört man den Verstorbenen etwas sagen. Oder im Seniorenheim wird aus einem Zimmer "geklingelt", in dem ein Verstorbener liegt und in dem sonst keine Pflegekraft und kein Besucher anwesend ist. BEISPIELE!

Zeichen

Seltsame Zufälle

Während des Todeszeitpunktes bleiben Uhren stehen. 

Man denkt an einen Verstorbenen und plötzlich wird sein Lieblingslied im Radio gespielt.

Die Sternschnuppe

Man sagt, wenn du eine Sternschnuppe siehst, darfst du dir etwas wünschen... Ich wünschte mir zu Lebzeiten meiner Großmutter bei jeder Sternschnuppe, dass sie niemals sterben soll, solange ich lebe. In den Tagen nach ihrem Tod vermied ich es irgendwie aus diesem Grunde, an den Himmel zu schauen. Nach einigen Tagen lief ich nachts nach Hause und dachte mir, dass es doch albern ist, nicht mehr an den Himmel zu schauen. Also hob ich ganz bewusst meinen Blick, während ich über einen kleinen Platz ging, und da sah ich im nächsten Moment eine Sternschnuppe, die hoch am Himmel direkt in die Richtung "flog", in die ich lief. Das war ein ganz seltsamer kurzer Augenblick! Ich bin mir sicher, dass ich mir das nicht eingebildet habe. Für mich fühlte es sich so an, dass "mein Weg" stimmt und dass ich weitergehen solle.

Elektrische Phänomene

Der Fernseher schaltet sich von selbst ein. Ich habe das in der Wohnung einer guten Freundin erlebt, als ihre Schwester in der Klinik im Sterben lag.

Es wird auch immer wieder berichtet, dass ein Handy plötzlich einen Anruf der Handynummer eines nahestehenden Verstorbenen anzeigt, obgleich das Handy des Verstorbenen ausgeschaltet ist. Hierzu bin ich noch am recherchieren, um hier verlässliche BEISPIELE bringen zu können.

"Spielen" mit dem Licht, z.B. an- und ausschalten der Lampen, oder Flackern der Glühbirnen, das sich nicht erklären lässt. Möglicherweise im Zusammenhang mit Stichwörtern während einer Unterhaltung. Ich habe so etwas selbst bei einem Abschiedsbesuch in einem Hospiz erlebt.

Gisela im Hospiz

Gisela, eine ältere Freundin von mir, kam im Endstadium einer schweren Krankheit in ein Hospiz. Eine andere gute Freundin und ich richteten es uns ein, sie direkt am Tag ihrer Ankunft in der für sie neuen Umgebung zu besuchen, damit sie dort sogleich zwei vertraute Menschen sehen würde. Während ich nach unserer Ankunft kurz aus Giselas Zimmer ging, um die Blumen zu versorgen, äußerte Gisela vor unserer Freundin: "Ich bleibe drei Tage hier und dann fahre ich mit dem Fahrrad in den Urlaub." Ganz erstaunt rief unsere Freundin, als ich gerade wieder ins Zimmer kam: "Ich hab dich aber noch gar nie Fahrradfahren sehen!" Davon ließ sich Gisela nicht beirren und widersprach: doch, doch! Das war am Mittwoch Nachmittag. Am Samstag Abend erhielten wir vom Hospiz die Nachricht, dass Gisela gerade verstorben sei. Wenig später stellten wir fest: es war drei Tage nach unserem Besuch.

Wir beschlossen noch in der selben Nacht, uns im Hospiz von Gisela zu verabschieden. Als wir eintrafen, war sie in ihrem Zimmer friedlich aufgebahrt. Ein befreundetes Ehepaar war ebenso zum letzten Besuch gekommen und wir standen zu viert um Giselas Bett. Ich fragte, ob jemand wisse, welche Art von Bestattung Gisela sich gewünscht hatte. Die Dame des befreundeten Ehepaares sagte, auf keinen Fall wollte Gisela eine Feuerbestattung. Dann wandte sie sich der Verstorbenen zu und sagte ziemlich laut: "Gell, Gisela, du willst nicht in den Ofen!" Im selben Moment flackerte die kleine Stehlampe am Tischchen gegenüber von Giselas Bett. Wir erschraken. Meine Freundin sagte daraufhin: "Aber in die Erde willst du auch nicht, oder?" Und wieder flackerte das kleine Licht! Wir alle vier, die wir da standen, konnten uns das nicht erklären.