Über mich: Von der Angst zur Erkenntnis
Willkommen auf meiner persönlichen Reise. Ich schaue inzwischen auf sechs Lebensjahrzehnte zurück. Hier erzähle ich, was mich bewogen hat, mich intensiv mit Sterbeforschung und Themen rund um den Tod zu beschäftigen und meine Erkenntnisse hier zu teilen. Es ist eine Geschichte voller Fragen, Ängste, Wendepunkte und ungeahnter Einsichten, die mich dorthin geführt hat, wo ich heute stehe.

Die Angst vor Tod und Vergänglichkeit
Als ich ca. 6 Jahre alt war, starb eine ältere Dame, die einen kleinen Laden in unserem Ort betrieben hatte. Ich fragte die Erwachsenen, wo die Dame nun sei. Die Erwachsenen, die bislang auf alles eine Antwort hatten, sagten einvernehmlich, sie wüssten es nicht. Ich fragte, ob sie denn zurückkommen würde. Sie sagten, dass niemand, der verstorben ist, jemals zurückgekommen sei. Ich war geschockt und fragte, ungläubig, ob das auch ihnen passieren könnte. Und sie antworteten mit Ja, es würde allen Menschen irgendwann passieren. Allen? Entsetzt fragte ich, ob das auch mir passieren würde, und auch darauf antworteten sie natürlich mit Ja. Damit war die Vorstellung, dass das Leben schön sei, für mich beendet.
Ich begann immer mehr zu fragen, nach Gott und dem Geheimnis des Todes. Ich bemerkte, dass die Erwachsenen es wirklich nicht wussten und sich nur an Glauben festhielten oder einfach sagten, nach dem Tod ist Schluss, da ist nichts mehr. Manchmal vor dem Einschlafen oder bei düsterer Stimmung bekam ich fürchterliche Beklemmung. Ich stellte mir die Frage, "wer bin ich". Und dann sah ich innerlich wie in einen Abgrund.
Solange ich denken kann, hatte ich auch eine furchtbare Angst vor Toten. Ich weiß gar nicht mehr, was zuerst da war, die Angst vor den Toten oder die Angst vor dem Tod. Ich vermied alles, was mit Tod und Toten zusammenhing. Ich hatte Angst vor Kirchen, in denen die Knochen und Reliquien Heiliger zur Schau gestellt wurden. Ich hatte Angst vor Büchern, in denen Tote abgebildet waren. Vor allem fürchtete ich mich vor den Mumien des alten Ägypten und dem ägyptischen Totenkult. Die Ängste waren so schlimm, dass sie meine sonst wirklich schöne und behütete Kindheit sehr belastet haben und ich ständig auf der inneren und äußeren Flucht vor dem Thema "Tod und Tote" war. Es war mir irgendwie auch peinlich, weshalb ich es vermied, die Qual meiner Ängste ernst und offen anzusprechen, was ich im Nachhinein als Fehler ansehe, denn meine Eltern haben uns Kinder immer ernstgenommen.
Rückblickend muss ich sagen, dass die Psychologie in den 70er Jahren noch nicht so allgegenwärtig war wie heutzutage. Als Kind in der damaligen Zeit wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass meine Ängste möglicherweise schon etwas krankhafte Züge annahmen. So schlimm sie waren, dachte ich, andere würden darüber bestimmt lachen. Ich verbarg sie so gut es ging in meinem Inneren. Und, nicht zu vergessen, ich war ein Kind. Warum ich das hier so ausführlich schildere? Ich möchte dafür sensibilisieren, dass es solch tief versteckte Ängste bei manchen Kindern geben kann.

Vom Atheisten zum Suchenden
Zur Zeit meiner Konfirmation versuchte ich mich am christlichen Glauben festzuhalten. Durch meine Leidenschaft für die Biologie gestand ich mir aber als Heranwachsende irgendwann ein, dass der Tod das Ende ist und Glaube eben nur Kinderglaube sei. Ein wichtiges Buch zu der Zeit war für mich "Dimensionen des Lebens" von Hoimar von Ditfurth. Ich staunte über die Forschung, gleichzeitig sah ich aber keinen Platz mehr für ein Leben nach dem Tod.
Bis zum Erwachsenenalter war ich überzeugt davon, dass es nach dem Tod nichts mehr geben könne, vor allem, und das fand ich entscheidend, dass es kein Ich-Bewusstsein mehr gäbe. Ich sah das Leben letztlich als sinnlos an. Zwar in manchen Momenten schön, aber wozu das Ganze? Ich war verzweifelt.
Ein wenig ernsthafter wurde mein Verhältnis zur Esoterik, als ich das Buch von Thorwald Dethlefsen, "Schicksal als Chance", las.
Es gab nebenbei bemerkt beim Aikido auch Leute, die sogar an Reinkarnation glaubten. Das konnte ich mir nun gar nicht vorstellen.

Wendepunkte und überzeugende Erkenntnisse
Es kam zu einem Wendepunkt, als ich mich mit einer griechischen Bauchtänzerin, die ich zu dieser Zeit beim Aikido kennengelernt hatte, nach einer Bauchtanzvorführung tiefgreifend unterhielt. Sie betonte die Bedeutung der Seele für den Menschen und konnte mir die Reinkarnation auf dieser Basis als Seelenwanderung logisch herleiten.
Im Jahr 2007 lag meine geliebte Großmutter im Sterben. Als Unterstützung in dieser schweren Zeit, empfahl mir eine meiner engsten Aikido-Freundinnen die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross. Auf einer der Zugfahrten zu meiner Großmutter las ich daher das Buch "Über den Tod und das Leben danach". Dieses Buch ist als letztes Buch der bekannten Sterbeforscherin schon etwas spirituell "abgehoben", so dass es mich stellenweise überforderte. Dennoch war es für mich die ultimative Einleitung zu einem anderen Verständnis des Todes und eines möglichen Danach.
Wenige Zeit später erlebte ich, wie meine Großmutter im Sterben auf mich wartete und dann in meinem Beisein einschlief. Dies war eine sehr entscheidende, wenn nicht überhaupt die wichtigste Erfahrung meines Lebens. Ich war 42 Jahre alt und begab mich nun auf eine Reise tiefer in die Erforschung des Todes.
Von der Biologie zur Sterbeforschung, vom Atheisten zum spirituell Suchenden, so möchte ich meinen Lebensweg betiteln.
Eine weitere bemerkenswerte Erfahrung machte ich bei der Teilnahme an einer Familienaufstellung. Dazu berichte ich an anderer Stelle auf dieser Webseite noch, denn was ich da erlebte, fand ich wirklich unglaublich interessant, so dass ich dieses Erlebnis als weiteren überzeugenden Schritt auf meinem Weg ansehe.
Durch das aufkommende Internet bekam ich immer mehr Zugang zu Themen der Sterbeforschung. Besonders hervorheben möchte ich die YouTube-Interviews von Werner Huemer von Thanatos.tv und von Franz Dschulnigg von "Empirische Jenseitsforschung". Hierbei geht es besonders um Nahtoderfahrungen, aber auch um andere Themen der Sterbeforschung. Beide YouTube-Kanäle sind aus meiner Sicht wirklich seriös und sehr empfehlenswert.
Ebenfalls durch Internetrecherche wurde ich auf die Reinkarnationsforschung von Ian Stevenson und Jim Tucker an der Universität von Virginia, USA, aufmerksam. Die Forschung verfolgt Fälle von Reinkarnationserinnerungen kleiner Kinder. Siehe das Kapitel Reinkarnation auf dieser Webseite.
Als im Jahr 2021 mein Mann an Krebs verstarb, rang ich mich durch, eine Jenseitssitzung bei dem Schweizer Medium Andreas Meile zu buchen. Erstaunlicherweise konnte die Sitzung über Zoom stattfinden. Das Medium, das nichts von mir wusste, außer meinem Namen, sagte mir einige Dinge, die man nirgends hätte abrufen können. Er wusste genau, welche Angehörigen noch lebten und welche verstorben waren. Er sagte mir, mein Partner sei in der geistigen Welt, aber noch nicht lange, anders als mein Vater, der schon seit langem verstorben sei. In beiden Fällen hatten wir keine Todesanzeigen geschaltet, nichts im Internet "gepostet" und wir sind auch keine berühmten Leute. Es wäre also unmöglich für das Medium gewesen, über meinen Mann oder meinen Vater etwas in Erfahrung zu bringen. Dann kam als Höhepunkt ein ganz persönliches Detail von der Beerdigung meines Mannes. Da die Beerdigung zur Coronazeit im engsten Kreis auf einem kleinen Waldfriedhof stattgefunden hatte, war das eine bemerkenswerte Durchsage. In der selben Sitzung gab mir das Medium noch in einer anderen Sache eine sehr persönliche Information, die mir zu jener Zeit nicht bekannt war. In dem Fall dachte ich während der Sitzung, da täuscht er sich gerade. Monate später bestätigte sich durch einen Zufall, dass die Durchsage absolut zutreffend war. Also kam Gedankenlesen als Erklärung auch nicht mehr in Frage.
Die Medialität lässt mich seitdem nicht mehr los. Hierzu mehr im Kapitel Medialität auf dieser Webseite.
Ehrlichkeit und eigene Erfahrungen als Fundament
Meine Herangehensweise an die Sterbe- und Jenseitsforschung basiert vielfach auf meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen, sowie auf der Weitergabe bzw. Empfehlung von Quellen, die ich als höchst seriös und glaubwürdig einstufe. Es ist mir wichtig, so ehrlich wie möglich über das Thema zu schreiben. Ich möchte eine verlässliche Quelle für Informationen zum Stand der modernen Sterbeforschung sein, die persönliche Erlebnisse und wissenschaftliche Neugier verbindet.